Mittwoch, 6. Februar 2013

Enge Verzahnung

German-Foreign-Policy:
Mit der Einrichtung einer Rohstoff-"Task Force" und der Bestellung einer Rohstoff- "Sonderbeauftragten" stärkt das Bundesentwicklungsministerium seinen Beitrag zur Rohstoffversorgung der deutschen Industrie.
Diese Sicht der Dinge scheint man im Bundesentwicklungsministerium zu teilen. Denn in seinem Entwicklungspolitischen Strategiepapier "Extraktive Rohstoffe" nennt das BMZ als "in der Umsetzung befindliche Maßnahmen unter anderem:
  • Finanzierungsprojekte der DEG für mineralische Rohstoffe vor allem in Afrika,
  • Aid for Trade,
  • Export von Maschinen und Anlagen,
  • strategische Investitionsberatung in der Mongolei,
  • Investorenhandbücher (f.d. Mongolei und Tansania),
  • Vertragsmonitoring und Konzessionsmanagement in fragilen Staaten sowie die 
  • "Bereitschaft, Abnahmeverträge bevorzugt mit Kooperativen mit angeschlossener Weiterverarbeitung einzugehen".
Jedes einzelne der sechs in dem Papier dargelegten Handlungsfelder ist darüber hinaus mit einem Absatz "Beiträge und Anforderungen an die Wirtschaft" versehen. "Die Roh­stoff­strategie der Bun­des­re­gie­rung zielt auf eine enge Ver­zah­nung außen-, wirt­schafts- und ent­wick­lungs­politi­scher Ziele, " heißt es zudem in einer Pressemitteilung des BMZ dazu.

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